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Die Welt in Meilen – Meilen in der Welt

Bald ist es wieder soweit: Am 24. November 2022 präsentiert Meilen sein neues Heimatbuch (siehe dazu auch www.heimatbuch-meilen.ch). Diesmal ist der Schwerpunkt Menschen gewidmet, die von irgendwo auf der Welt nach Meilen gekommen sind, oder sich ausgehend von Meilen irgendwo in der Welt niedergelassen haben. Zwölf Porträts sind so entstanden, die pars pro toto zeigen, wie bereichernd der Austausch zwischen Kulturen ist. Aber auch sonst bietet das Heimatbuch eine Fülle spannender Themen. Zum Beispiel zeichnet der zweite Schwerpunkt den langen Weg der rechtsufrigen Zürichsee-Gemeinde zum Frauenstimmrecht nach, und lässt Frauen ausführlich zu Wort kommen, die diese Zeit miterlebt haben. Auch die Carte Blanche gehört einer Person, die in jener Zeit besonders tiefe Fussspuren hinterlassen hat, war Doris Gisler Truog doch verantwortlich für die Werbekampagne, die 1971 dem Frauenstimmrecht auf eidgenössischer Ebene zum Durchbruch verhalf.

Etwa düsterer geht es im Artikel des Meilemer Ortshistorikers Peter Kummer zu und her. Er zeichnet die Geschichte des Kriminellen Hans Ulrich Hochstrasser nach, der 1803 als letzter Meilemer zum Tode verurteilt worden ist. Ein spannender Einblick in die nicht sehr stolze Rechtsgeschichte des Kantons Zürich. Stolz sein darf Meilen dafür auf zwei Institutionen, die beide dieses Jahr ein Jubiläum feiern: auf den Märtverein Meilen, der für den Herbst- und Weihnachtsmarkt verantwortlich ist, sowie auf die Jugend- und Suchtberatungsstelle Samowar. Beiden Institutionen sind spannende Artikel gewidmet. Und sonst? Das lassen wir sie selber entdecken. Nach der Vernissage, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind (siehe www.heimatbuch-meilen.ch) kann das Buch auch online bestellt werden. Wir freuen uns, wenn Sie zu den Leser*innen gehören.

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